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Zuerst waren die Kelten, dann die Ubiern und später die Mattiaker.
Im 1. Jahrhundert kamen dann die Römer, die in Bingen ein Kastell errichteten und inRüdesheim einen Brückenkopf auf den Weg zum Limes. Hier können Sie noch heute den Limes im Rheingau-Taunus-Kreis, eines der Weltkulturerben, erwandern. Es folgten die Alemannen und später mit der Völkerwanderung auch die Franken. Archäologische Gläserfunde aus dieser Zeit lassen vermuten, dass schon damals in Rüdesheim Wein angebaut wurde. Die Funde können Sie im Weinmuseum Rüdesheim in derhistorischen Brömserburg bestaunen.

Der Ort Rüdesheim wurde 1074 erstmals urkundlich erwähnt. Rüdesheim lebte hauptsächlich vom Weinbau und der Schifffahrt, insbesondere der Flößerei .

1. Januar 1818: Rüdesheim erhält die Stadtrechte.

Als nach der preußischen Annexion des Herzogtums Nassau im Jahre 1867 das Gebiet in Kreise aufgeteilt wurde, erhielt Rüdesheim den Sitz des neugegründeten Rheingaukreises.
Diesen musste Rüdesheim jedoch 110 Jahre später, 1977, im Zuge der hessischen Gebietsreform, bei welcher aus dem Rheingaukreis und dem Untertaunuskreis
der Rheingau-Taunus-Kreis gebildet wurde, an Bad Schwalbach abtreten.

 

125 Jahre Niederwalddenkmal in 2008 

1877 wurde der Grundstein für das Niederwalddenkmal gelegt, welches 1883 fertig gestellt wurde. Dieses patriotische Denkmal zog sehr viele Touristen an, die damals mit einer Zahnradbahn und heute mit einer Kabinenseilbahn zu dem hoch über der Stadt liegenden Denkmal gebracht werden. Der Tourismus löste zunehmend die Schifffahrt als Einnahmequelle ab.